27.5.2025
Unternehmen

Menschlich bleiben: warum KI Kreative nicht ersetzt

Menschlich bleiben: warum KI Kreative nicht ersetzt
Was uns als kreative Köpfe unersetzbar macht – auch (und gerade) im Zeitalter der KI.

Im ersten Teil dieser kleinen Newsletter-Serie habe ich beschrieben, was GenAI gut kann und was (noch) nicht. Heute geht’s um das, was uns als Kreative (und das sind für mich alle vorausdenkenden Menschen) unersetzbar macht.

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Denn: Gerade wenn alles schneller, lauter und ähnlicher wird, braucht es mehr denn je Menschen, die differenzieren, einordnen und gestalten können. Mit Haltung, mit Überblick – und mit echtem Interesse an der Wirkung.

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Haltung statt Hype

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Mein Anspruch als Beraterin ist es, Orientierung zu geben: mit einem generalistischen Blick, mit strategischem Denken, mit dem Ziel, Unternehmen in ihrer digitalen Kommunikation wirksam zu unterstützen. Nicht laut, nicht beliebig, sondern fundiert, ehrlich und beständig.

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Inmitten von Textfluten, Bildwellen und automatisierten Prozessen sind es unsere menschlichen Fähigkeiten, die den Unterschied machen:

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  • Überblick über Tools, Stile und Trends
  • Gespür dafür, was wirklich passt – zu Projekt, Zielgruppe und Kontext
  • Fähigkeit, komplexe Anforderungen vernetzt zu denken
  • und nicht zuletzt: Empathie, Intuition und Erfahrung

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KI kann vieles – aber kein Briefing zwischen den Zeilen lesen, kein Vertrauen aufbauen, keine echte Verbindung schaffen. Dafür braucht es uns.

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Praxis-Test: Showcase beim KI-Filmfestival 🎬

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Im April war ich Speakerin beim Kick-off des FRAMES on ZERO1 KI-Filmfestivals in Linz. Mein Beitrag: ein Selbstversuch – wo KI im Produktmarketing bereits sinnvoll eingesetzt werden kann.

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Meine Idee: Ein generisches Produkt – in meinem Fall der Roboter-Androide Zero-1 – wird auf eine virtuelle Reise geschickt. Der Androide steht hier stellvertretend für ein beliebiges Produkt. Während das Produkt selbst unverändert bleiben soll, wechseln die Umgebungen.

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Dafür habe ich KI-Bilder verschiedener Welten generiert und sie mit dem 3D-Modell des Androiden kombiniert.

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🎬 Mach dir gerne selbst ein Bild meines Experimentes:

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Mein Learning daraus: Erste Szenen lassen sich tatsächlich gut umsetzen. Die Darstellung des Produkts über mehrere Szenen hinweg – Product Consistency – war bei meinen Tests noch ein Problem, ist aber mittlerweile durch neue Tools deutlich besser lösbar.

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Für einfache Consumer-Produkte oder Reels ist KI damit schon heute eine denkbare Option.

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Geht es aber um komplexe Produkte mit hohen Ansprüchen an Detailgenauigkeit? Dann bleibt klassische 3D-Animation bislang der deutlich verlässlichere Weg – und wird es vermutlich auch noch einige Zeit bleiben.

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🤹 Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um KI spielerisch zu testen und vorne dabei zu sein. Lust auf ein Ideen-Ping-Pong, was zu eurem Unternehmen passen könnte? Schreib mir einfach!

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Qualität ist das neue Laut

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Wenn Inhalte inflationär werden, wird es schwerer, aufzufallen.

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Aber genau das ist möglich, wenn wir KI bewusst einsetzen. Als Ergänzung. Als Werkzeug. Nicht als Ersatz.

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Die technische Entwicklung schreitet voran – aktuell liegt der Fokus auf Text (ca. 90 % ausgereift), Bild und Audio, während Video (bei ca. 10 %) gerade erst loslegt.

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Und auch wenn vieles schneller geht:

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  • Prompts wollen durchdacht sein
  • Credits müssen gekauft werden
  • Qualität braucht Zeit – und viele Versuche

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📩 In der nächsten Ausgabe werfen wir einen kritischen Blick auf das Thema Nachhaltigkeit in der KI. Spoiler: Nur weil’s technisch möglich ist, ist es noch lange nicht sinnvoll.

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PS: Was ist deine Haltung zur Rolle von Kreativität im KI-Zeitalter? Welche Skills gewinnen gerade an Wert? Ich freue mich über deine Gedanken – per Mail, auf LinkedIn oder bei einem Austausch in der echten Welt.